Statements about Sustainibility

Hanka Mittelstädt:
„Sustainability and sustainable development – even the peasant in ancient times used sustainability as a matter of course to ensure the survival of the members through the production of food. Sustainability means, to me, food for the constantly growing world population in terms of social justice – access to food – while conserving resources. A drop in the steady land consumption is a prerequisite. In addition, production must be increased through investment in research, the continued development of efficient agricultural production, and secure farmer incomes in rural areas. The intensification of agriculture is not synonymous with increasing environmental pollution. A short-term profit maximization at the expense of the next generation is, for me, not compatible with the original principle of agriculture.”

Hubertus Paetow:
“Innovation and progress are the basis for an agriculture sector that is both competitive and sustainable.Sustainability, which encompasses ecology, economy and social responsibility, requires farmers to take a continual critical look at their own actions. Sustainable management also means taking social demands, and consequently one’s own actions, seriously. Likewise, society must face and fulfil its responsibility towards farmers.”

Dr. Helmut Schramm:
„Worldwide, agriculture is one of the most important growth sectors. And its importance will continue to grow. With only 3 percent of the earth’s surface available for growing crops, we must feed a growing population that is estimated to reach 9 billion by 2050. In addition, agriculture is being called upon to provide feed for animals as well as renewable raw materials for the production of energy. In Germany, we have best conditions to achieve high and sustainable yields. We have excellent soils, high-quality resources including machinery, crop protection products and seeds, well-educated farmers, and stable political conditions. But we must develop these resources in a sustainable way. As a research based company of plant protection products and seeds, we see our role to accompany farmers in the development of cultivation strategies that also protect our natural resources. Sustainability is the major theme of modern agriculture, in Germany and all over the world.“

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein:
“We should farm and produce our food in a way that even in another 10.000 years we will still be able to do it. Which means: we have to stop using exhaustible resources like phosphate or fossil energy, rebuild biodiversity and soil fertility and close nutrient cycles. We are far away from that!”

Prof. Dr. Ralf Pude:
Sustainability means “efficient utilisation of renewable resources and waste materials followed by development of intelligent bio-based (sequential) products.“

„Nachhaltige Landwirtschaft – Made in Germany“

Der Verband Deutscher Agrarjournalisten (VDAJ) veranstaltete in der vergangenen Woche den 60. Weltkongress der Internationalen Agrarjournalisten (IFAJ) 2016 in Bonn.

Friedrichsdorf, 18.07.2016 – Rund 200 internationale Agrarjournalisten aus 36 Ländern folgten der Einladung zum IFAJ-Kongress 2016 vom 13. bis zum 17. Juli 2016 nach Bonn. Vor- und Nachkongresstouren führten zudem nach Berlin, Hamburg, München und in die deutschen Regionen. „Wir sind stolz, dass wir mit Unterstützung vieler Landwirte, unserer Partner und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für die Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt ein interessantes Fachprogramm anbieten konnten“, sagte die Bundesvorsitzende des VDAJ Katharina Seuser.

Begleitend zum Kongress fand ein Bildungsprogramm statt. Dieses umfasste eine Masterclass der IFAJ mit Journalisten aus Schwellen- und Entwicklungsländern, ein IFAJ-Stipendium für Nachwuchsjournalisten und ein Stipendium „Ag-Reporters“ des VDAJ, zu dem ebenfalls Nachwuchsjournalisten aus aller Welt eingeladen wurden.

14072016 Kongress IFAJ in Bonn Foto: Martina Goyert Mitarbeiternummer: 11914 Veröffentlichung nur nach Absprache mit Urheber Phone: 0173-9012916        E-Mail: mgoyert@web.de

Rege Diskussion zum Thema nachhaltige Landwirtschaft.

Fachliches Highlight war die Podiumsdiskussion zum Thema „Nachhaltige Landwirtschaft – made in Germany“ am 14. Juli im Uni-Club der Friedrich Wilhelms-Universität Bonn. Als Podiumsteilnehmer diskutierten Dr. Robert Kloos, Staatssekretär beim Bundeslandwirtschaftsministeriums, Dr. Helmut Schramm, Geschäftsführer Bayer CropScience Deutschland GmbH, Dr. Felix Prinz zu Löwenstein (BÖLW), Hubertus Paetow, Vize-Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Prof. Dr. Ralf Pude, Universität Bonn und Hanka Mittelstädt, Landwirtin aus Brandenburg. Dr. Ludger Schulze Pals, Chefredakteur der landwirtschaftlichen Fachzeitschrift „top agrar“ moderierte die Podiumsdiskussion.

Das Thema Nachhaltigkeit hat viele Facetten, darin waren sich die Podiumsteilnehmer einig. Über die inhaltliche Ausgestaltung und praktische Umsetzung bleibt wegen fehlender gemeinsamer Zieldefinitionen und einer sehr kontroversen Beschreibung des Ist-Zustandes noch erheblicher Diskussionsbedarf.

Ein Video zur Podiumsdiskussion ist auf Youtube und im Presseportal veröffentlicht.

https://www.youtube.com/watch?v=n_3VjgK6LB8

http://www.presseportal.de/pm/119441/3381048

Als Partner Innovation hat Bayer CropScience Deutschland den IFAJ-Kongress in Deutschland unterstützt, Partner Landtechnik war der Landmaschinenhersteller Claas Deutschland, der Deutsche Bauernverband (DBV), die Landwirtschaftliche Rentenbank und die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) engagierten sich als Partner Landwirtschaft. Weitere Unterstützer und Sponsoren des Kongresses waren die AGCO GmbH, die Strube GmbH, John Deere Deutschland und die K+S Kali GmbH sowie die QS GmbH, die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein Main eG (RWZ), die Agrarvis Raiffeisen AG sowie die KWS Saat SE.

Fahnenübergabe: Der IFAJ-Kongress 2017 findet in Süd-Afrika statt.

Der Internationale Agrarjournalisten-Kongress findet jedes Jahr in einem anderen IFAJ-Mitgliedsland statt. Für den VDAJ, Gründungsmitglied der Internationalen Föderation, war die Ausrichtung des diesjährigen Kongresses ein ganz besonderes Ereignis: Vor 60 Jahren hatte der Verband zum 1. Weltkongress nach Kassel eingeladen. In der Geschichte des Weltverbandes ist es bereits das vierte Mal, dass der VDAJ den Kongress ausrichtet: Auf Kassel (1957) folgten Einladungen nach Hamburg (1980) und nach Bogensee in Brandenburg (1998). Der IFAJ-Kongress 2017 findet in Südafrika statt.

Partner Landwirtschaft

Impulse für den Fortschritt

Bartmer6-2008

Carl-Albrecht Bartmer, DLG-Präsident und Landwirt in Löbnitz a. d. Bode

Schon alleine die Zahlen sprechen für sich. Mehr als 50 Prozent der deutschen Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt, hinzu kommen 30 Prozent Wald. Selbst wenn die internationalen Märkte für landwirtschaftliche Erzeugnisse eine Entwicklung genommen haben, deren Baisse vor wenigen Jahren niemand für möglich gehalten hätte, ist es, auch im wörtlichen Sinne, augenfällig: Deutschland wird durch seine Landwirtschaft geprägt. Und das nicht nur rein rechnerisch.

So sind die Böden fruchtbar, und das Klima ist, trotz zunehmender Schwankungen, ausgeglichen. Deutschland verfügt über eine im weltweiten Vergleich sehr gute Infrastruktur. Von entscheidender Bedeutung sind die hervorragend ausgebildeten und unternehmerisch handelnden Landwirte – gerade in Zeiten schwieriger Märkte. All diese Faktoren bieten nicht nur exzellente Standortbedingungen, sie sind zugleich Verpflichtung diese zu nutzen. Deutschland kann und muss seinen Beitrag zur Welternährung leisten. Die von der UNO bereits vor Jahren geforderte „nachhaltige Intensivierung“ der Landwirtschaft wird hierzulande in der Praxis längst umgesetzt.

Allerdings darf der kritische Blick auf das eigene Handeln nicht fehlen. Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) veröffentlicht daher regelmäßig den „DLG-Nachhaltigkeitsbericht –  Landwirtschaft in Deutschland“.  Dieser wissenschaftlich basierte Bericht bildet einen von zahlreichen Bausteinen der umfassenden Facharbeit der DLG: Wissen und Können zu vermitteln, ist der zentrale und selbst gegebene Auftrag der neutralen und wirtschaftlich unabhängigen Fachorganisation. Mit der richtungsweisenden Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis gibt die DLG seit mehr als 130 Jahren Impulse für den Fortschritt in der Landwirtschaft. Dafür sind kluge Köpfe nötig und die finden sich in den Fachausschüssen der DLG – ein ehrenamtliches Netzwerk einzelner Think Tanks mit erstklassigen Fachleuten.

Neben der Facharbeit bilden die Themenfelder „Testen“ sowie „Messen und Ausstellungen“ die Bestimmungspunkte im „DLG-Dreieck“: Die Weltleitmessen AGRITECHNICA und EuroTier im jährlichen Wechsel sind fraglos  die Plattformen, wenn es um zukunftsgerichtete und praxisnahe Lösungen für den internationalen Pflanzenbau und die weltweite Tierhaltung geht.

Das „DLG-Testzentrum Technik und Betriebsmittel“ wiederum bietet wichtige und vor allem neutrale Informationen für Investitionen. Mit dem Prüfsiegel „DLG-Anerkannt“ sind die Landwirte auf der sicheren Seite.

Seit ihrer Gründung durch den visionären Ingenieur Max Eyth bekennt sich die DLG zum Denken und Handeln weit über nationale Grenzen hinaus. Daher ist es uns Ehre und Freude, mit Fachwissen zum IFAJ-Kongress beizutragen. Den Agrarjournalistinnen und Agrarjournalisten aus aller Welt wünschen wir am „Standort Deutschland“ reichlich spannende Eindrücke.

Carl-Albrecht Bartmer, DLG-Präsident und Landwirt in Löbnitz a. d. Bode

Registrierung

Die Early Bird – Konditionen für die Registrierung sind nun geschlossen.
Dies sind die neuen Preise:

Vorkongress Berlin
Doppelzimmer 500,00 Euro
Einzelzimmer 600,00 Euro

Hauptkongress
Hotel Ameron Königshof
Doppelzimmer 740,00 Euro
Einzelzimmer 860,00 Euro

Hotel Bristol or Residence
Doppelzimmer 650,00 Euro
Einzelzimmer 750,00 Euro

Nachkongress-Touren
Tour 1
Nord-Ost Landwirtschaftliche Hotspots in West und Ost – ein Viertel Jahrhundert nach der Wende“
Doppelzimmer 750,00 Euro
Einzelzimmer 890,00 Euro

Tour 2
Südwesten Genußvoller Südwesten – große Technik und süße Früchte
Doppelzimmer 500,00 Euro
Einzelzimmer 600,00 Euro

Tour 3
Süden Einen „Absacker“ gibt’s in Bayern
Doppelzimmer 500,00 Euro
Einzelzimmer 600,00 Euro

„Partner Innovation“

Dr. Helmut Schramm, Geschäftsführer Bayer CropScience Deutschland

Grußwort von Dr. Helmut Schramm,Bayer CropScience Deutschland

Sehr geehrte Damen und Herren, Journalistinnen, Journalisten und Medienexperten aus aller Welt.

Dr. Helmut Schramm, Geschäftsführer Bayer CropScience Deutschland

Dr. Helmut Schramm, Geschäftsführer Bayer CropScience Deutschland

Mein Name ist Helmut Schramm. Ich bin Geschäftsführer von Bayer CropScience in Deutschland. Als „Partner Innovation“ heiße ich Sie herzlich zum 60. IFAJ-Kongress in Deutschland willkommen!

Landwirtschaft ist weltweit eine der wichtigsten Wachstums- und Zukunftsbranchen. Und ihre Bedeutung wird weiter wachsen. Die landwirtschaftliche Fläche ist begrenzt. Nur drei Prozent der Erdoberfläche können überhaupt ackerbaulich genutzt werden. Die Zahl der Menschen, die von dieser Fläche ernährt werden muss, wächst. Im Jahr 2050 werden es mehr als neun Milliarden Menschen sein. Zusätzlich benötigen wir diese knappen Flächen, um Nutztiere mit Futtermitteln zu versorgen und nachwachsende Rohstoffe beispielsweise für die Energiegewinnung anzubauen. Weiterlesen